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Die BobenOp Nahwärme und Kommunikation eG möchte Ende des kommenden Jahres auch in Maasbüll nachhaltige Wärme liefern. Je dichter das Netz, desto besser für alle Anschlussnehmer: weniger Verluste, angemessene Investitionen, kürzere Wege.

Es gibt aber keinen bestimmten Grenzwert für die Anschlussquote als Voraussetzung für den Netzausbau. In Hürup konnte sogar ein Teilnetz mit einer Anschlussquote von unter 50% errichtet werden, da einige größere Abnehmer angeschlossen wurden. Im Sinne des Klimaschutzes ist das Ziel natürlich eine Anschlussquote von 100%. 

Auch für Maasbüll, wo bereits eine Reihe von Anwohnern ihre Anschlussabsicht erklärt haben, und Hürup-Süd wurden zwischenzeitlich Planungsaufträge an ein Ingenieurbüro vergeben. Der Planungsauftrag umfasst zudem die mittelfristig vorgesehene Anbindung der Teilnetze an die Konversionsfläche (ehemalige Funkstation), wo die zentrale Wärmeerzeugung installiert werden wird. Wie bei zahlreichen Orten in Dänemark wird auch hier ein hoher Anteil der Heizwärme aus der Sonne gewonnen und übers Jahr gespeichert werden, ergänzt durch weitere erneurbare Energien. Die einzelnen Teilnetze sind wichtige Zwischenschritte und Bausteine auf dem Weg dorthin. 

Erste Planungsunterlagen sollen noch im November vorliegen. Auf deren Grundlage kann dann eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erfolgen, so dass hoffentlich schon Ende 2020 in Maasbüll und Hürup-Süd klimaschonende Nahwärme bezogen werden kann.

Die ersten Planungsunterlagen für Maasbüll wollen wir Ihnen am 14. November ab 1900 Uhr im Landgasthof Neukrug vorstellen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen – bringen Sie auch Ihre Nachbarn mit, damit über zu geringe Anschlussquoten gar nicht erst diskutiert werden muss ;-) 

Je mehr mitmachen, desto schneller sind wir auf dem Weg zum großen Ganzen.