business card 1015284 640Seit Juli 2019 hat Boben Op einen Geschäftsführer, Christoph Thomsen (siehe auch Artikel hier). Das zunächst auf 6-Monate angelegte Experiment nähert sich dem Ende. Warum möchten wir weiter einen Geschäftsführer haben? Und wie kann es zukünftig weitergehen? Dazu haben wir den Vorstand befragt:

Ulf Ehlers (1. Vorsitzender): „Mit Boben Op wollen wir in der Region ganz viel bewegen. Wir haben sehr viele Ideen. Rein im Ehrenamt sind die Aktionen nur ganz schwer umzusetzen. Wir möchten die Stelle von Christoph verstetigen, damit wir professionell agieren können. Mit einem Geschäftsführer als Netzwerker und Ansprechpartner nach außen, als Koordinator für das, was im Verein läuft, als Unterstützer und Motivator für alle, die sich bei uns engagieren möchten. Ganz besonders danken möchte ich Ralf Schmidt, der das aktuell finanziell ermöglicht hat. Das ist wirklich, wirklich großartig. Zukünftig wird sich die Last auf viele Schultern verteilen müssen. Heißt: Wir hoffen und bauen auf eure Unterstützung, damit wir mit hoher Schlagkraft weiterarbeiten können.“

Henning Knutzen (2. Vorsitzender): Es geht voran! Gerade beim Projekt HumusReich, in das Christoph in den letzten Monaten viel Zeit und Engagement gesteckt hat, merke ich eine ungeheure Dynamik. Wenn der Förderantrag bewilligt wird [Anm. d. Redaktion: siehe Artikel „Förderantrag für HumusReich-Netzwerk gestellt“ ] können wir hier richtig durchstarten und bekommen über die Bundesmittel einen tollen Hebel. Bis dahin müssen wir gucken, dass wir Christophs Stelle auf solide Beine stellen.“

Christoph Baumann (Kassenwart und Schriftführer): „An vielen Stellen tut die Entlastung durch Christoph richtig gut: Für die Bearbeitung der Anfragen an die Mitfahrbank, für die Öffentlichkeitsarbeit, für die Ideenschmiede und die Tiny-House-Arbeitsgruppe oder auch für die Vernetzung mit anderen Akteuren in der regionalen Energiewende-Szene. Als Kassenwart muss ich aber auch die Grenzen aufzeigen. Unser Verein wird allein aus Mitgliedsbeiträgen keine Professionalisierung erreichen können. Diese wäre nach Überzeugung des Vorstandes aber erforderlich, um noch mehr Menschen aus unserer Region zu einer dauerhaften oder projektbezogenen Mitarbeit zu bewegen. Unsere Mitglieder haben so viele gute Projektideen, deren Umsetzung auch daran scheitert, dass wir zu wenig Zeit haben, um die Projekte anzuschieben. Wir hoffen ab dem Jahreswechsel als gemeinnütziger Verein anerkannt zu sein. Dann können Mitglieder und Dritte ihre Spende an den Verein steuerlich geltend machen. Der Verein ist auf die Großzügigkeit und Spendenbereitschaft seiner Mitglieder und Förderer angewiesen. Damit wir Christoph im bisherigen Umfang weiterbeschäftigen können, fehlen uns fürs kommende Jahr noch etwa 10-15 Tausend Euro.“

Wie kann ich konkret finanziell unterstützen? Ihr könnt Mitglied werden (Jahresbeitrag aktuell: 24 €/a), einmalig oder regelmäßig spenden. Ab 2020 können wir als gemeinnütziger Verein Spenden annehmen. Weitere Details zu den Unterstützungsmöglichkeiten findet ihr hier.