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Was hat Humus mit unserem Klima zu tun? 

Die fruchtbare Humusschicht rückt wieder stärker in den Fokus der Landwirtschaft. Humusreiche Böden sind in der Lage Wasser wie ein Schwamm aufzunehmen und es lange zu speichern. Sie sind also eine Art „Lebensversicherung“ gegenüber Starkregen und Dürreperioden, mit denen wir uns in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels immer häufiger konfrontiert sehen werden.

Gleichzeitig hat der humusreiche Boden viele positive Auswirkungen auf das Bodenleben und ein riesiges Klimaschutz-Potential in seiner Funktion als Kohlenstoffspeicher und CO2-Senke. Viele gute Gründe also, dass wir uns des Themas annehmen.

Im Projekt HumusReich versuchen wir den Humusaufbau in Schleswig-Holstein und darüber hinaus voranzubringen. Mittelfristig streben wir Erfolge wie im österreichischen Kaindorf an, wo Landwirte aktiven Klimaschutz durch Humusaufbau betreiben. 

Kontakt: Humus@BobenOp.de

 Das Projekt Humusreich wird unterstützt von:

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Wir sind HumusReich :-)

Dass Humusaufbau eine wirkungsvolle Maßnahme zum Klimaschutz ist, war uns klar. Doch was wir da auf dem Acker gesehen haben, hat uns selbst überwältigt. Fruchtbarster Mutterboden bis in 75 cm Tiefe und rund 300 Tonnen zusätzlich gebundenes CO2 je Hektar. Neugierig? Dann schaut euch diesen kleinen Videoclip an: 

 

Wer mehr über Humusaufbau bei BobenOphören möchte, dem sei das Interview mit Henning Knutzen zum Thema  Humusaufbau im Podcast NachhaltigReich  empfohlen (Episoden 56 und 57).

Förderantrag für HumusReich SH eingereicht

arable 3442666 640Nachdem wir zu unser Projektidee viel positives Feedback vom Bundesumweltministerium und die nötigen Eigenmittel von zahlreichen Unterstützern erhalten haben, konnten wir Ende Oktober 2020 den Fördermittelantrag fürs HumusReich Netzwerk SH einreichen. Im Erfolgsfall können wir mit Landwirten und Beratern aus der Region ab Frühjahr 2021 für drei Jahre zum Humusaufbau beraten. Möglich wurde das durch viele großzügige Spendenzusagen mit einem Gesamtvolumen von rund 50.000 €, die wir als Eigenanteil einbringen. Danke, liebe Unterstützer! Bei einer beantragten Förderquote von 85% könnten wir damit 300.000 € vom Bundesumweltministerium bekommen.

Wissensnetzwerk Humusaufbau mit Aussicht auf Bundesförderung

HumusBodenIm Herbst 2019 hatten wir uns mit einer Projektskizze beim Bundesumweltministerium (BMU) beworben. (siehe Artikel hier) .

Das BMU fördert innovative Projekte, die bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels helfen. Das Interesse an dem Programm gegenüber der vorangegangenen Förderperiode deutlich gestiegen, nur jede dritte Projektidee ist aufgerufen einen Förderantrag einzureichen (mehr Infos dazu findet ihr in hier (Artikel von SpiegelOnline vom 10.06.2020 ).

Wir freuen uns, dass unsere Projektidee Anklang gefunden hat und stellen bis Ende Oktober 2020 den Projektantrag. Die Förderung ermöglicht eine hervorragende Hebelwirkung und hilft uns ein Herzensanliegen anzugehen. Drückt uns gerne die Daumen, dass das Projekt bewilligt wird und helft uns bitte mit eurer Spende!

Hüruper Humusaufbau bei der Deutschen Welle

Hand mit Erde und PflanzeGuckt mal -- wir sind im Fernsehen!  

Die Deutsche Welle hat einen kurzen Film über Henning Knutzens Mob-Grazing-Initiative gedreht. Ihr Fazit: "Humus - Gut für Biolandbau und Klimaschutz. Gesunde Böden sind die Grundlage einer funktionierenden Bio-Landwirtschaft. Die Bio-Branche setzt zunehmend auf aktiven Humus-Aufbau mit Mikro-Organismen, ohne tiefes Durchpflügen, Fermentierung und Kompostierung. Denn das steigert die Wasserhaltekapazität in trockenen Sommern und damit die Erträge."

Schaut doch mal rein: https://p.dw.com/p/3Xe12?maca=de-Whatsapp-sharing

Förderantrag für HumusReich-Netzwerk gestellt

IMG 20191114 WA0004Um landwirtschaftliche Betriebe beim Humusaufbau umfassender beraten und begleiten zu können, haben wir zum 31.10 gemeinsam mit drei landwirtschaftlichen Beratungsringen und die Masterplanregion (100% Klimaschutz Region Flensburg) eine Förderskizze beim Bundesumweltministerium eingereicht. Projektstart wird (bei positivem Förderbescheid) voraussichtlich im Herbst 2020 sein.