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Aus einer der vielen Ideen im Verein ist in den letzten Jahren etwas sehr Konkretes entstanden, nämlich die Vision der Nahwärmeversorgung. Sie hat im Blumenstrauß unserer Projekte eine Sonderstellung, weil für ihre Umsetzung wirtschaftliches Handeln und Investitionen nötig sind.

Energie auf regionaler Ebene zu erzeugen und sich damit von den großen Konzernen unabhängig zu machen, das ist die Grundidee der Nahwärme-Genossenschaft. Sie hat zum Ziel, im Amt Hürup Nahwärmenetze zu installieren und zu betreiben.

Es werden mehrere Orte zur Wärmeerzeugung durch Pelletkessel, Solarthermie (Sonnenenergie) und andere regenerative Energiequellen entstehen. Das Betreiben von größeren Heizungen ist wesentlich wirtschaftlicher als viele kleine Anlagen in den Haushalten, da sie eine gleichmäßigere Auslastung haben und somit insgesamt weniger Energie benötigen. Das führt zu stabilen und krisensicheren Heizkosten für alle Anschlussnehmer. Damit bleibt Geld in der Region für Investitionen, Arbeitsplätze, Lebensqualität und Gemeinschaft.

Warum Genossenschaft? Ein Teil des Tätigkeitsbereiches beinhaltet einen Geschäftsbetrieb, nämlich den Handel mit Energie, was für einen Verein immer schwierig ist. So wurde – um auch wirtschaftlich handlungsfähig zu werden – als Körperschaftsform die Genossenschaft gewählt, und die vom Verein unabhängige „Boben Op – Nahwärme und Kommunikation eG“ gegründet. Seit dem 01.08.2016 ist sie rechtsfähig. Informiere Dich hier online und bei unserer Genossenschaft "Boben Op – Nahwärme und Kommunikation eG", und sende Deine Fragen und Anregungen an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

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Quartierskonzepte Hürup-Maasbüll-Husby: Nachlese

QK HMH AbschlussQuartierskonzepte Hürup-Maasbüll-Husby haben ergeben: Der weitere Nahwärme-Ausbau ist sinnvoll und wirtschaftlich zugleich.

Dies war eine der zentralen Aussagen der gemeinsamen öffentlichen Abschlussveranstaltung für die drei Quartierskonzepte, die am 28. Januar im Gasthof Neukrug stattgefunden hat. An dem Abend stellten die beteiligten Ingenieurbüros ihre Berechnungen vor und schlussfolgerten aus ihren Untersuchungen: Der Aufbau einer zentralen Wärmeversorgung auf der Konversionsfläche zwischen den 3 Dörfern kann wirtschaftlich umgesetzt werden, wenn genügend Bürger bereit sind, sich an die Nahwärme anzuschließen. Gelingt das, ist die Nahwärmeversorgung für den einzelnen nicht nur komfortabel und umweltfreundlich, sondern auch günstiger als der Heizkessel im eigenen Haus.

Für die BobenOp Nahwärme-Genossenschaft sind die Ergebnisse der Quartierskonzepte Bestätigung und Ansporn zugleich. Die Genossenschaft arbeitet an einem sukzessiven Ausbau der Nahwärmeversorgung. In 2020 hat sie sich die Erweiterung des Hüruper Netzes und den Aufbau einer Nahwärme-Insel in Maasbüll vorgenommen.

Ausbaupläne der Nahwärmegenossenschaft verdichten sich

IchbekommeNahwrmequerWerden auch Hürup-Süd und Maasbüll bald mit nachhaltig erzeugter Wärme beliefert? Aktuell sieht es ganz danach aus als ob auch hier bald die „unser Dorf, unsere Wärme“ Schilder stehen werden. Nach den gut besuchten Infoveranstaltungen im November (Bericht dazu: siehe hier) wurden viele Einzelgespräche mit potentiellen Anschlussnehmern geführt. Die Vorteile der Nahwärme über die rein ehrenamtlich geführte Boben Op Nahwärmegenossenschaft haben schon viele überzeugt, die umweltfreundlich, komfortabel und kostengünstig beliefert werden möchten. 

In Hürup-Süd haben sich zum jetzigen Zeitpunkt bereits rund 30 Anschlusswillige für die Nahwärme ausgesprochen. In Maasbüll sind es rund 60 Anschlusswillige. Zunächst können hiervon jedoch nur die Anschlussnehmer nördlich der Bahntrasse berücksichtigt werden, da das Genehmigungsverfahren der Bahntrassenquerung mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Abschlussveranstaltung Quartierskonzepte

Rohre Verlegung 0Am Dienstag, den 28. Januar 2020 um 19:00 Uhr findet die öffentliche Abschlussveranstaltung für die Quartierskonzepte Hürup, Maasbüll und Husby im Landgasthof Neukrug in Maasbüll statt.

Schwerpunkt des Abends sind Optionen für die zukünftige Wärmeversorgung der 3 Dörfer. Die am Konzept beteiligten Ingenieurbüros stellen ihre Berechnungsergebnisse vor, Boben Op gibt einen Ausblick für die mögliche zukünftige Entwicklung.

Reges Interesse an Nahwärme / Rückblick auf die Infoveranstaltungen

191121 Nahwrme Infoveranstaltung 450pxAm 14.11.19  (in Maasbüll) und 21.11.19 (in Hürup) stellte die BobenOp Nahwärme und Kommunikation eG erste Planungsunterlagen für den zukünftigen Netzausbau vor. Auf deren Grundlage kann im nächsten Schritt eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erfolgen, so dass hoffentlich schon Ende 2020 in Maasbüll und Hürup-Süd klimaschonende Nahwärme bezogen werden kann.

Vor jeweils mehr als 40 Teilnehmern präsentierte Christian Janout, Vorstand der Genossenschaft, die aktuelle Grob-Planung.  Die Teilnehmerzahl und die Rückfragen wiesen auf reges Interesse hin. Basierend auf den Interessensbekundungen der Teilnehmer wird die Genossenschaft die Planungen weiterführen.  Diejenigen, die an den beiden Infoabenden nicht mit dabei sein konnten oder sich weiter informieren möchten: hier findet ihr die Interessensbekundung, die Preisübersicht und einen beispielhaften Vollkostenvergleich zwischen Nahwärme und einer eigenen Heizung.

Je dichter das Netz, desto besser für alle Anschlussnehmer: weniger Verluste, angemessene Investitionen, kürzere Wege. 

Christian Janout stellte noch einmal klar, dass es keinen bestimmten Grenzwert für die Anschlussquote als Voraussetzung für den Netzausbau gebe. Das bestehende Teilnetz in Hürup konnte sogar mit einer Anschlussquote von unter 50% errichtet werden, da einige größere Abnehmer angeschlossen wurden. Im Sinne des Klimaschutzes ist das Ziel natürlich eine Anschlussquote von 100%. Und: Je mehr mitmachen, desto schneller sind wir auf dem Weg zum großen Ganzen. 

 

Nahwärme in Maasbüll – Einladung zur Vorstellung erster Planungsunterlagen am 14. November 2019

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Die BobenOp Nahwärme und Kommunikation eG möchte Ende des kommenden Jahres auch in Maasbüll nachhaltige Wärme liefern. Je dichter das Netz, desto besser für alle Anschlussnehmer: weniger Verluste, angemessene Investitionen, kürzere Wege.