Nahwärme Informationsveranstaltung am 07. März 2017

Alle Bürger sind recht herzlich eingeladen zur Informationsveranstaltung am Dienstag, den 07. März 2017 um 19 Uhr 30 im Dörpshus Hürup.

Nachdem die Nahwärmegenossenschaft im letzten Jahr gegründet wurde, sind in Hürup durch die Verlegung der Versorgungsleitungen in der Herregaardlei und im Neubaugebiet Norderlück die Grundvoraussetzungen einer klimafreundlichen Wärmeversorgung geschaffen worden.

Zunächst werden nach und nach einzelne Bauabschnitte geplant und umgesetzt. Bei den hierbei entstehenden „Wärme-Inseln“ wird mit nachwachsenden Rohstoffen wie Holz-Hackschnitzel und Pellets die Wärme erzeugt. Wir erreichen damit den Primärenergiefaktor von 0,00. Dies ist nicht nur für Neubauten von großem Vorteil, sondern auch gerade für ältere Objekte sehr interessant.

Das angestrebte Ziel ist eine gemeindeübergreifende 34 MW Wärmeerzeugungs-Anlage auf der Konversionsfläche in Weseby. Ein Großteil der zu liefernden Wärme soll hierbei durch eine 4,5 - 5,5 ha große Solarthermie-Fläche mit Erdspeicher entstehen.

Für Sie als Haus- und Grundstückseigentümer bietet die Genossenschaft hierbei die besten Voraussetzungen: Sie können auch schon vor Beginn eines Anschlusses Mitglied werden, haben Einsicht in die Planung und können mit Ihrem Stimmrecht Einfluss auf Entscheidungen nehmen.

Sie fragen sich sicherlich:

  • Welche weiteren Vorteile habe ich?
  • Welche Kosten kommen auf mich zu?
  • Wie sicher ist meine Wärmeversorgung?

Diese und andere Fragen werden auf unserer Informationsveranstaltung beantwortet.

Auf der folgenden Abbildung sehen Sie den Trassenverlauf der Nahwärmeleitungen und die möglichen Hausanschlüsse:Huerup Weseby Absch1 17 01 05

Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Anregungen. Werden auch Sie »Nahwärmler«! Wir sehen uns auf Informationsveranstaltung am Dienstag 07. März 2017 um 19.30 Uhr im Dörpshus Hürup.

Genossen besichtigen bestehende Nahwärmenetze

Am 1. und 2.12.2016 waren Genossen der Nahwärmegenossenschaft auf Besichtigungstour.

Sinn und Zweck war natürlich, bestehende Anlagen zu besichtigen und von deren Erfahrungen zu lernen.

 

1.12.16 Kesselbesichtigungen

 Gut Emkendorf

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Kesselhaus

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Hackschnitzelbunker

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Zwei Pellet-Hackschnitzel-Kessel mit jeweils 200kw

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Hackschnitzelbevorratung

 

2.12.16 Løgumkloster Nahwärmeversorgung

Die Fern- und Nahwärmenetze, die unsere Nachbarn auf­grund der Ölkrise in den 70er und 80er Jahren auf­ge­baut haben, werden nach und nach auf rege­ne­ra­ti­ve Energiequellen umgestellt. Dänemark ist hier­bei welt­füh­rend. Kein ande­res Land inves­tiert so viel in den Umbau der Wärmeversorgung hin zu rege­ne­ra­ti­ven Energien. Hier ein Link zu einem Artikel.

Daher war es naheliegend, sich dort vor Ort zu informieren.

Die Anlage versorgt ca. 1500 Einfamilienhäuser, ist somit wesentlich größer als das, was wir zunächst benötigen.

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Zentrale und Kesselhaus

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Erste Informationen

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2 MW Pelletkessel

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Pelletbunker

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Solarthermieanlage mit 50.000 m² Kollektorfläche, Ansicht von der Seite

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Solarthermieanlage von hinten

Hürup, Energie-Kommune des Monats

Zitat:

"Berlin, 31. März 2016 – Die Schleswig-holsteinische Gemeinde Hürup plant für das Jahr 2016, eine Solarthermie- und eine Biomasseheizanlage an das kommunale Nahwärmenetz anzuschließen, das derzeit erweitert wird. Nach diesem Vorbild soll zukünftig Schritt für Schritt die Wärmeversorgung der 1.200-Einwohner-Gemeinde auf Erneuerbare Wärme umgestellt werden. Die Agentur für Erneuerbare Energien zeichnet Hürup für dieses Konzept zur Umstellung der Wärmeversorgung auf verschiedene regenerative Quellen als Energie-Kommune des Monats aus. „Das Nahwärmekonzept auf Basis verschiedener regenerativer Quellen hat Vorbildfunktion für andere Kommunen“ erklärt Nils Boenigk, stellvertretender Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „Die Energiewende kann nur gelingen, wenn auch die Wärmeversorgung erneuerbar wird.“

Zu lesen im Internet:

Gemeinde Hürup stellt ihre Wärmeversorgung auf Erneuerbare Energien um

Energiewendestammtisch als Ideenschmiede

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