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Neue Arbeitsgruppe bei Boben Op: Tiny-House-Park in Hürup

191120 TinyHouse UnsereWerte 400x300Das Interesse für das Thema Tiny Houses scheint groß in Hürup und dem Rest des Landes. Die Medien berichten immer häufiger über diese attraktive Wohnform. So hat Boben Op den Impuls einiger Bürger und Bürgerinnen unserer Gemeinde aufgegriffen und Ende Oktober zu einer Infoveranstaltung eingeladen. Der Abend war auffallend gut besucht, und nach angeregtem Austausch zu dem Thema hat sich schließlich eine Arbeitsgruppe gebildet. Mit derzeit 15-20 Teilnehmenden beschäftigen wir uns mit einem konkreten Konzept für die Umsetzung eines Tiny-House-Parks in Hürup.

Im ersten Schritt haben wir uns über gemeinsame Ziele und Visionen verständigt und individuelle Beweggründe ausgetauscht und festgehalten. An einem weiteren Abend haben wir unsere Werte visualisiert (denn ein Bild sagt manchmal mehr als 1000 Worte…) und uns über einen möglichen rechtlichen Rahmen für die Umsetzung ausgetauscht.

Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen, flexible und gleichzeitig reversible Lösungen (d.h. ohne versiegelte Flächen für Fundamente etc) vordenken. Unser Ziel ist es, das Wohnen in mobilen Räumen zu ermöglichen und mit diesem Leuchtturm-Projekt einen Präzedenzfall zu schaffen, der es mittelfristig auch anderen Gemeinden erleichtert, in diese Thematik einzusteigen. Wir möchten dadurch eine Wohnform etablieren, die nicht nur aktiv unser Klima schützt und Ressourcen schont, sondern auch die Gemeinschaft innerhalb der Gemeinde vielfältiger werden lässt und zugleich Individualität zulässt.

Entscheidungsträger auf verschiedenen politischen Ebenen - Gemeinde, Kreis und Land - sind informiert über den Prozess, der aktuell im Gange ist. Und wenn unsere Vision im Konzept an Gestalt gewonnen hat, freuen wir uns vertiefter in den Dialog einzusteigen.

Als Arbeitsgruppe liegt es uns sehr am Herzen, die Öffentlichkeit an diesem Prozess teilhaben zu lassen, unsere Ergebnisse möglichst transparent zu teilen und interessierte (oder auch kritische) Nachfragen zu beantworten. Wenn ihr Fragen habt oder mitarbeiten wollt, schreibt bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Bepflanzung der Verkehsinseln Hauptkreuzung Hürup

"„Die Verkehrsinseln an der Hauptkreuzung in Hürup sehen auch nicht toll aus. Die könnte man doch mal schön bepflanzen."

 

"„Zum Bepflanzen und zur späteren Pflege trifft man sich, gemeinsam macht die Arbeit auch viel mehr Spaß, man hat einen kleinen Klönschnack und anschließend nimmt man ein kleines Getränk zu sich."

Dieses dachten sich Ralf Schmidt und Michael Grube im letzten Herbst und stellten einen Antrag zur Bepflanzung der Verkehrsinseln.

Nun wurde die Planung mit tatkräftiger Unterstützung des Vereins Boben-Op in die Realität umgesetzt.

Am Freitag, den 01. April 2016 trafen sich Ralf Schmidt und Christian Janout am frühen Nachmittag, um mit energiegeladener und maschineller Unterstützung von Börn Philipsen, Hans Brogmus und Ulf-Peter Otzen die rund 35 m³ Grassoden und Unterboden zu entfernen.

Dankender Weise konnte man den Aushub nur 100 mtr. entfernt bei Peter Gregersen in der neu angelegten Allee als Ausgleichsboden los werden.

Die letzte Schaufel Erde war gerade raus aus den Inseln, und schon kamen die 30 m³ Muttererde, die als Basis für die neue Anpflanzung benötigt wurde. So dauerte es dann bis zum späten Nachmittag, bis die beiden Verkehrsinseln für die Neubepflanzung am Samstag vorbereitet waren.

Muttererde wird eingebracht

Das Pflanzteam um Stefanie und Michael Grube, Birgit und Ralf Schmidt, Herma und Hans-Friedrich d. Aubert, Anke Modersitzki, Malte Schmidt, Inga Dethlefsen sowie den syrischen Flüchtlingen Hassan und Ibrahim trafen sich dann am Samstagmorgen mit Pflanzschaufel und Gießkanne zum Pflanzmarathon.

Zuerst wurden die Verkehrsinseln in Pflanzgruppen eingeteilt und dann die 800 Stück Nelken, Storchenschnabel, Bodendeckerrose Foxi, Lavendel, Rosa Zwergspiere, Federborstengras, zartes Federgras sowie Fetthenne verteilt. Nach dem Bepflanzen wurde noch eine Mulch Schicht aufgebracht, die die Feuchtigkeit besser hält und das Unkraut unterdrückt. Zur Auflockerung wurde mittig ein Zierkieselweg angelegt, um gleichzeitig bei der späteren Pflege nichts kaputt zu treten.

Alle Beteiligten waren sich beim anschließendem Kaffee und Kuchen einig, „dass es im Sommer richtig toll aussehen wird und trotz Anstrengung einen riesen Spaß gemacht hat.

Nicht nur, dass man sich mit Mitmenschen über Fachliches und Anderes austauscht, sondern auch die Asylbegehrenden kennenlernt und unsere Arbeitsweisen und unser Wissen übermittelt. Ganz nebenbei konnte man auch noch Arabisch lernen. Wer nun Lust bekommen hat sich mit einzubringen, anderen eine Freude zu bereiten oder einen netten Schnack unter Mitmenschen zu pflegen und das bei anschließendem Kaffee oder anderem Getränk. Immer gerne.

 

Das Ergebniss:

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Weitere Bilder in der Galerie.

Wir danken allen Beteiligten für die tatkräftige Unterstützung.

Michael Grube und Ralf Schmidt

Erfahrungsbericht LED-Beleuchtung für Ställe

Die Umstellung auf LED-Beleuchtung bringt in jedem Fall eine erhebliche Stromeinsparung. Dieser Bericht ist das Ergebnis einer halbjährlichen Informationssammlung, und erhebt keinen Anspruch auf objektive Vollständigkeit, gerade weil sich in diesem Bereich in Zukunft viel ändern wird.


In der Landwirtschaft wird zumeist die Leuchtstoffröhrentechnik eingesetzt. Bei dessen Umrüstung auf LED wird pro Leuchte mind. 50 % Energie eingespart. Nun sind diese Leuchten einer feuchten sowie ammoniakhaltigen Luft und damit einer erhöhten Korrosion ausgesetzt. Für diese Anwendungsbereiche gibt es spezielle Röhren, die im DLG-Testzentrum geprüft worden sind, und auch im Bauernblatt vom 28.05.2016 auf Seite 46 veröffentlicht worden sind. Dort sind zwei T8-Röhren verglichen worden, wobei die Infinity LED T8-Röhre sehr gut abgeschnitten hat.


Ich habe jetzt diese bestellt, weil sie genauso teuer ist wie LED Leuchten vom Großhandel ohne Ammoniaktest. Die Bestelladresse lautet: MCM GmbH, Sinstorfer Kirchweg 74-92, 21077 Hamburg, Tel.: 040 228 682 34, Herr Pokorny, E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.infinity-led.com. Die Firma ist noch sehr klein und produziert Leuchtmittel für die 150er Länge.


Wer Leuchtmittel für kürzere Längen benötigt, kann diese bei der Firma Kerbl beziehen. Wir wissen allerdings nicht, ob diese Produkte die oben nachgewiesene Ammoniakbeständigkeit haben, obwohl diese speziell für den landwirtschaftlichen Bereich angeboten werden. Die Adresse kann man im Internet aufrufen: www.kerbl.de.

Leider verkauft die Firma nicht an Endverbraucher. Aber die Firma Honnens aus Tarp ist hier der Zwischenhändler, der diese Produkte dann ausliefert. Man muss dazu die Artikelnummer im Internet aufzeichnen und sich dann mit der Firma Honnens in Verbindung setzen.

Fazit: Ich werde mich in Zukunft sowohl über die Firma Kerbl bzw. Honnens und die Firma Infinity mit Leuchtmitteln in meinem Betrieb versorgen.
(Kalle Rave)