"„Die Verkehrsinseln an der Hauptkreuzung in Hürup sehen auch nicht toll aus. Die könnte man doch mal schön bepflanzen."

 

"„Zum Bepflanzen und zur späteren Pflege trifft man sich, gemeinsam macht die Arbeit auch viel mehr Spaß, man hat einen kleinen Klönschnack und anschließend nimmt man ein kleines Getränk zu sich."

Dieses dachten sich Ralf Schmidt und Michael Grube im letzten Herbst und stellten einen Antrag zur Bepflanzung der Verkehrsinseln.

Nun wurde die Planung mit tatkräftiger Unterstützung des Vereins Boben-Op in die Realität umgesetzt.

Am Freitag, den 01. April 2016 trafen sich Ralf Schmidt und Christian Janout am frühen Nachmittag, um mit energiegeladener und maschineller Unterstützung von Börn Philipsen, Hans Brogmus und Ulf-Peter Otzen die rund 35 m³ Grassoden und Unterboden zu entfernen.

Dankender Weise konnte man den Aushub nur 100 mtr. entfernt bei Peter Gregersen in der neu angelegten Allee als Ausgleichsboden los werden.

Die letzte Schaufel Erde war gerade raus aus den Inseln, und schon kamen die 30 m³ Muttererde, die als Basis für die neue Anpflanzung benötigt wurde. So dauerte es dann bis zum späten Nachmittag, bis die beiden Verkehrsinseln für die Neubepflanzung am Samstag vorbereitet waren.

Muttererde wird eingebracht

Das Pflanzteam um Stefanie und Michael Grube, Birgit und Ralf Schmidt, Herma und Hans-Friedrich d. Aubert, Anke Modersitzki, Malte Schmidt, Inga Dethlefsen sowie den syrischen Flüchtlingen Hassan und Ibrahim trafen sich dann am Samstagmorgen mit Pflanzschaufel und Gießkanne zum Pflanzmarathon.

Zuerst wurden die Verkehrsinseln in Pflanzgruppen eingeteilt und dann die 800 Stück Nelken, Storchenschnabel, Bodendeckerrose Foxi, Lavendel, Rosa Zwergspiere, Federborstengras, zartes Federgras sowie Fetthenne verteilt. Nach dem Bepflanzen wurde noch eine Mulch Schicht aufgebracht, die die Feuchtigkeit besser hält und das Unkraut unterdrückt. Zur Auflockerung wurde mittig ein Zierkieselweg angelegt, um gleichzeitig bei der späteren Pflege nichts kaputt zu treten.

Alle Beteiligten waren sich beim anschließendem Kaffee und Kuchen einig, „dass es im Sommer richtig toll aussehen wird und trotz Anstrengung einen riesen Spaß gemacht hat.

Nicht nur, dass man sich mit Mitmenschen über Fachliches und Anderes austauscht, sondern auch die Asylbegehrenden kennenlernt und unsere Arbeitsweisen und unser Wissen übermittelt. Ganz nebenbei konnte man auch noch Arabisch lernen. Wer nun Lust bekommen hat sich mit einzubringen, anderen eine Freude zu bereiten oder einen netten Schnack unter Mitmenschen zu pflegen und das bei anschließendem Kaffee oder anderem Getränk. Immer gerne.

 

Das Ergebniss:

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Weitere Bilder in der Galerie.

Wir danken allen Beteiligten für die tatkräftige Unterstützung.

Michael Grube und Ralf Schmidt