Unsere 9. Podcast- Folge ist online

Persönliches: Aufgewachsen in HH-Altona, seit 1987 auf dem Richelsen Hof

frühe Begeisterung und Interesse am Landleben, Pflanzen und Tierwelt.

gelernte Landwirtschaftlich-technische Assistentin. Viele Jahre engagierte Mutter und Ehefrau in einem landwirtschaftlichen Betrieb.

Interview:

Warum und wofür engagierst du dich?

“Ich habe mich immer dafür interessiert, Teil einer Gemeinschaft zu sein."

Anfangs waren es meine Kinder, die mich inspirierten. Ich war aktiv als Elternvertreterin in Kindergarten und Schule, später als bürgerliches Mitglied in der Gemeindevertretung im Sport, Jugend und Kulturausschuss, in Kochkursen für und mit Kindern. Jetzt bin ich “Leseoma” in der Schule im Grünen in Großsolt.

Wie wird man Leseoma?

Durch meine eigenen positiven Erfahrungen in der Schule in Bezug auf das Lesen. Meine damalige Lehrerin war fantastisch und sie hat uns für Geschichten begeistern können.

Es waren besondere Situationen, magische Momente.

Meinen eigenen Kindern und Enkelkindern habe ich auch immer viel vorgelesen.

Wie bist du zu deiner Aufgabe gekommen?

Nach dem Ende des aktiven Berufslebens wollte ich meine neue freie Zeit sinnvoll gestalten. Seit ich mich dafür aktiv eingesetzt habe, bin ich für eine Schulstunde in der Woche an der Großsolter Grundschule. Ich komme mit eigenen Geschichten und verbinde es mit den Lernmaterialien der Schule. 

Was ist dein Motiv, was treibt dich dabei an?

Es ist das Geschenk des Augenblicks. Die Kinder genießen die volle Aufmerksamkeit, Beziehungen entstehen. Die Freude am und beim Lesen. Ich kann die Kinder dort abholen, wo sie gerade stehen. Ich habe die Zeit den Kindern das Lesen als fröhliches Erlebnis nahe zu bringen, sie verstehen eine Geschichte ganzheitlich und nehmen sie sinnlich wahr. Pädagogisch, spielerisch.

Was ist dein ganz persönlicher Mehrwert?

Ich bin fröhlich, gehe beschwingt nach Hause, die Kinder freuen sich, die Schule freut sich und auch für mich ist es geschenkte Zeit.

Erinnerst du ganz besondere Momente in deinem Ehrenamt?

Ja. Die Ehrlichkeit der Kinder und dass sie sich für die Zeit bedanken, berührt mich.

Hast du einen Wunsch oder eine Botschaft im Kontext Ehrenamt?

“Trau dich was.” "Dinge, die du gut kannst, kannst du auch gut vermitteln, auf die eigenen Talente schauen." “Jeder Mensch kann etwas gut." "Frage, wo du dich einbringen kannst."

“Tue das, wozu du Lust hast."

Nach der aktiven Berufsphase hat man die Möglichkeit, sich noch einmal neu aufzustellen, vorausgesetzt man ist gesund.

“Nicht denken, dass die anderen mir was Gutes tun müssen, sondern selber aktiv sein, dann kommt automatisch etwas Positives zurück.”

“Mein Ehrenamt ist für mich ein Geschenk, was ich mir selber mache.”

Mit diesem wunderbaren Schlusswort möchten wir uns bei Patricia, aber auch bei allen anderen engagierten Menschen bedanken, die so viel für unser Gemeindeleben tun. DANKE!

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